Schauspieler

Gadow, Mogens von

 Gadow, Mogens von

 

Mogens von Gadow ein 1930 im „Stier“-Sternzeichen geborener Pommer, absolvierte nach Vertreibung und Flucht zunächst eine Radiotechniker-Lehre, nahm daneben bereits privaten Sprech- und Gesangsunterricht, studierte Harmonie- und Kontrapunktslehre, komponierte für eine FAUST-Aufführung die Musik und war „nebenbei“ mehrere Jahre Organist.

Nach diversen Engagements an Städt. Bühnen in Deutschland und der Schweiz, lebt er seit 1966 „freischaffend“ in München, sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur. Außerdem dauerbeschäftigt bei Funk, Film, Fernsehen und Synchron (Standard-Sprecher von Joe Pesci, Bob Hopkins, Ian Holm, am Anfang auch Danny DeVito und ganz früher Louis de Funès).

Mogens von Gadow spielte in internationalen Filmen unter Roman Polanski, Harald Prince, Marche Thomson, mit Angela Lensbury, Michael Yorck, Marcello Mastroianni, Sidney Rome, Joe Griffith u.a.

Das breite Spektrum seiner Darstellungskunst macht ihn zu einem gerne gesehenen Gast an den unterschiedlichsten Bühnen in Deutschland: Von Shakespeare-Komödien bis zu Bert-Brecht-Figuren, von Ein-Personen-Stücken (gerade am Städtebund-Theater Hof gespielten „alten Mann“ in Felix Mitterers „Sibirien“) bis zu Musical-Inszenierungen, bewegt er sich – nach 60 Jahren Berufserfahrung – auf breiter Basis seiner Möglichkeiten.

In der Frankfurter Komödie spielt Mogens von Gadow zum ersten Mal und freut sich auf das Frankfurter Publikum.

 

Bäumler, Hans-Jürgen

Bäumler, Hans-Jürgen

Hans-Jürgen Bäumler

Seit der Fernsehsendung "Wetten daß...?" mit Frank Elstner im Jahre 1982 hängen seine Schlittschuhe an dem berühmten Nagel. Mit Marika Kilius war er sechsmal in Folge Europameister im Eiskunstlauf, zweimal Weltmeister und holte zweimal olympisches Silber für Deutschland.   

 

Er ist Träger des " Silbernen Lorbeerblattes", und die deutsche Sportpresse verlieh ihm "Das goldene Band der Sportjournalisten".

1965 erhielt er als Sänger den "Bronzelöwen" von Radio Luxemburg. Anschließend arbeitete er zwei Jahre bei diesem Sender als Sprecher und Moderator.

Seiner Ausbildung zum Schauspieler und dem Sprachstudium in München folgte 1968 das erste Engagement am Heidelberger Theater "Tangente" mit Edith Hancke und Waltraut Haas. In vielen Hauptrollen stand er danach in Österreich, der Schweiz und in Deutschland auf der Bühne. In 12 Spielfilmen war er Partner u.a. von Paul Hörbiger, Johanna Matz, Terence Hill, Heinz Erhard, Uschi Glas, Theo Lingen und Gunter Philipp. Der Revuefilm "Die Große Kür" bekam als Auszeichnung die "Goldene Leinwand".

In vielen TV-Sendungen war er Sänger, Kabarettist und Schauspieler. Hier sei nur seine Rolle des "Viggo Doria" in der Erfolgsserie "Salto Mortale" besonders erwähnt.

Für das ZDF moderierte er u.a. "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" , "Das waren Hits" , "Was wäre wenn...?" und für RTL 650 Folgen der täglichen Show "Riskant !"       

 

Theaterstationen der letzten Zeit: Theater am Kurfüstendamm Berlin, Komödie Düsseldorf, Komödie in Bayrischen Hof münchen, Contra-Kreis-Theater Bonn, und Theater am Dom Köln.

Nach seiner Rolle in Derek Benfields Komödie „Zwei links, zwei Rechts“ und zuletzt in „Schöne Geschichten mit Mama und Papa“ mit Anita Kupsch, steht er nun ein weiteres Mal auf der Bühne der Komödie Frankfurt.

 

Collande, Nora von

Collande, Nora von

Nora von Collande entstammt einer alten Theaterfamilie. In Berlin-Dahlem wurde sie geboren und besuchte dort nach der mittleren Reife die Schauspielschule. Regisseur Horst Flick entdeckte sie 1976 für die Titelrolle des UFA-Spielfilms „Maria Morzeck“. Ihr Filmpartner war Charles Brauer. Der Film wurde mit dem Jacob-Kaiser-Preis ausgezeichnet.

Nach einigen Jahren in festen Engagements am Theater Koblenz sowie an den Staatstheatern in Hannover und Saarbrücken arbeitet Nora von Collande seit 1981 freischaffend. 1982 lernte sie Hans Joachim Kuhlenkampff kennen, der ihr später nicht nur Kollege, sondern auch ein väterlicher Freund war. In den folgenden zehn Jahren standen Nora von Collande und er immer wieder gemeinsam auf der Bühne und vor der Kamera. Als eine weitere Sternstunde in ihrem Leben bezeichnet Nora von Collande die Begegnung mit Wolfgang Reichmann Mitte der 80-er Jahre. An die preisgekrönte Inszenierung des Klassikers „Nathan der Weise“ denkt sie besonders gern zurück. Viele Pläne konnten leider nicht in die Tat umgesetzt werden, da Wolfgang Reichmann 1991 unerwartet starb.
Nora von Collande steht gern und viel auf der Bühne. In den letzten Jahren war sie u.a. am Schauspielhaus Bonn, am Hamburger Ernst Deutsch Theater, an der Komödie und am Theater am Kurfürstendamm sowie am Theater am Zoo in Frankfurt/M. zu sehen. Partner waren z.B. Georg Thomalla, Herbert Herrmann und H.J. Kuhlenkampff. Lang ist die Liste ihrer Auftritte in Fernsehspielen und TV-Serien: „Tatort“, „Praxis Bülowbogen“, „Vorsicht Falke“, „Na und“, „Marienhof“, „Soko“, „Jenny & Co“ um nur einige zu nennen, und natürlich von 1993 bis 2002 „Forsthaus Falkenau“. Außerdem ist sie Autorin des 2001 erschienenen Buches „Turbulenzo“.

 

Dammann, Werner Michael

Dammann, Werner Michael

 

Werner Michael Dammann absolvierte seine Schauspielausbildung in seiner Heimatstadt München. Noch während des Studiums erhielt er zwei Gastspielengagements für das „Treppenhausorchester“ in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hannover.

2009 wurde er für die Darstellung des Monologs „Prädestiniert“ von der Regierung Oberbayern mit dem „Lore-Bronner-Preis“ ausgezeichnet.

Sein erstes Engagement führte ihn direkt nach der Ausbildung an das THEATER AM DOM in Köln. Werner Michael Dammann überzeugte dort als Benjamin Braddock in „Die Reifeprüfung“ neben Jenny Elvers-Elbertzhagen.

Zuletzt stand er am Freilichttheater Rothenburg o.d.T. in „Halbe Wahrheiten“ auf der Bühne.

Darüber hinaus ist Werner Michael Dammann als freischaffender Musiker tätig und veranstaltet in München Musikevents, fördert junge Künstler und tritt als DJ auf.

Nun spielt er zum ersten Mal an der Frankfurter Komödie und freut sich auf das Frankfurter Publikum.

 

Große Boymann, Daniel

Große Boymann, Daniel

Daniel Große Boymann wurde in München geboren und absolvierte in Wien, wo er seit 1997 lebt, eine Ausbildung zum Musicaldarsteller. Sich einer Spezialisierung verweigernd und Allrounder aus Überzeugung, arbeitete er seither als Darsteller, Autor, Musiker oder Regisseur an verschiedenen Bühnen Deutschlands und Österreichs. Er spielte u.a. in Wien, Klagenfurt, Baden, Bremen, Düsseldorf, Bonn, Stuttgart… – oder in Frankfurt: 2008 mit „Glorious!“ am Fritz Rémond Theater bzw. 2009 mit „Irma La Douce“ in der Komödie. Von 2004 bis 2007 war er Intendant der Klagenfurter Theatergruppe „scherzo“ für die er vier Musicals schrieb und inszenierte. Zuletzt übersetzte er das kanadische Musical „Variationen über einen Nervenzusammenbruch“ und schrieb die neue deutsche Übersetzung des Monty Python Musicals „Spamalot“.
Auch als musikalischer Leiter und Arrangeur betreute er bereits zahlreiche Produktionen, häufig gleichzeitig als Schauspieler und Pianist, in diesem Sommer z.B. an der Seite von Ilja Richter in „Komiker aus Versehen – der Mann der Theo Lingen war“ an der Stuttgarter Komödie im Marquardt.
(www.grosseboymann.com)

 

Hamer, Thorsten

Hamer, Thorsten

Thorsten Hamer wurde am 20.09.1982 in Solingen geboren. Mit seinen zwei jüngeren Geschwistern wuchs er dort auf und stand 1999 das erste Mal auf der Bühne. Im Stadttheater Solingen spielte man Molieres „Der Geizige“.

„Für mich ganz wichtig. Denn als der Vorhang für mich das erste Mal aufging,

wusste dass ich genau das machen möchte. Bisher war kein Berufswunsch so stark. Ich wollte Schauspieler werden“, so Hamer über diese, seine erste Station.

Er beendete ordnungsgemäß die Schule, spielte aber parallel dazu immer Theater. Hamer gründet seine erste Theatergruppe und spielte damit in Kirchengemeinden und Vereinshäusern. Dann besucht er die Schauspielschule Düsseldorf.

Inzwischen steht er seit 10 Jahren auf der Bühne.

2006 kam ihm die Idee es mit einem Solostück zu versuchen. Er beschließt ein Abend mit den Gedichten von Heinz Erhardt zusammen zu stellen. „Noch´n Gedicht“ nannte er es.

„6 Wochen habe ich geprobt und mir alles, wirklich alles von Heinz Erhardt angehört und angesehen. Ich glaube ich habe meine Familie in den Wahnsinn getrieben.“, witzelte er in einem Gespräch mit der Westdeutschen Zeitung.

Dieser Abend wurde ein großer Erfolg. Nach nunmehr 3 Jahren tourt er damit durch ganz Deutschland und ein Ende dieser Produktion ist noch lange nicht in Sicht.

Seit 2008 lebt er nun in Wuppertal.

Im Januar 2009 gründet er sein eigenes Theater - das Leo Theater. Das betreibt er eigenständig und ohne finanzielle Förderung.

Anfang 2010 nennt ihn die ARD in einer Live Sendung als bester Heinz Erhardt Darsteller des Jahres 2009.

 

Helmer, Claus

Helmer, Claus

Claus Helmer absolvierte von 1959 - 1962 absolvierte seine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Schon während seiner Ausbildung war er bereits in 40 Theaterrollen an fast allen Wiener Bühnen, sowie in drei Spielfilmen und etlichen Fernsehproduktionen zu sehen. Ab 1962 war Claus Helmer als Schauspieler und Regisseur in Aachen, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart und Frankfurt am Main tätig. 1965 stand er zum ersten Mal auf der Bühne des Kleinen Theaters im Zoo an der Seite des Prinzipals Fritz Rémond in „Telemachos Clay“. 1967 feierte Claus Helmer  seinen Einstand in der KOMÖDIE Frankfurt. Auch heute steht er immer wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten, so z.B. in der Ken Ludwig´s „Cyrano in Buffalo“ oder in Samuel Taylor’s „Champagnerkomödie“, in „Endlich allein“ von Lawrence Roman oder 2006 anlässlich seines 50jährigen Bühnenjubiläums in Ken Ludwigs Erfolgskomödie „Othello darf nicht platzen“.

Seit 1972 ist er Direktor der Komödie. Seit dieser Zeit hat er 59 Stücke inszeniert und hat selbst in 29 Inszenierungen mitgespielt. Dazu kommen noch ca. 14 Inszenierungen an anderen Bühnen wie beispielsweise an der Komödie im Bayerischen Hof, Theater in der Josefstadt (Wien), Koblenz, Köln usw. 1995 übernahm Claus Helmer zusätzlich die Direktion des Fritz Rémond Theaters im Zoo und rettete das traditionsreiche Haus so vor der Schließung.

Während seiner langjährigen Karriere erhielt Claus Helmer zahlreiche Auszeichnungen aufgrund besonderer schauspielerischen Leistungen sowie für seine Verdienste im Bereich Kultur. Hierzu zählen beispielsweise das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst,  die Ehrenplakette der Stadt Frankfurt, das Hessische sowie das Bundesverdienstkreuz am Bande, um nur einige wenige zu nennen. Zuletzt erhielt er 2010 den „Friedrich Stoltze“ Preis für seine besonderen Verdienste um die Pflege des kulturellen Erbes in Frankfurt.

In „Ein Schlüssel für Zwei“ steht er nun er als Richard auf der Bühne und hat ebenso die Regie hierfür übernommen.

 

Herrmann, Herbert

Herrmann, Herbert

Herbert Herrmann machte ursprünglich eine Lehre als Schriftsetzer und Graphiker, bevor er sein Studium an der Schauspielschule Zürich aufnahm. Vielleicht war es diese erste Ausbildung in der „Schwarzen Kunst“, die seinen Hang zur Perfektion und Präzision förderte und ihn innerhalb weniger Jahre zu einem der beliebtesten und erfolgreichsten Schauspieler werden ließ. Sein erster großer Erfolg war die ZDF-Serie „3 sind einer zuviel“, daran schloss sich der Film „Fleisch“ von Rainer Erler, durch den er zusammen mit Jutta Speidel einen überragenden Erfolg errang. Die Dreharbeiten fanden in den USA statt. Die nächste ZDF-Serie „Ich heirate eine Familie“ mit Peter Weck und Thekla Carola Wied 1985/1986 machte ihn endgültig zum Publikumsliebling.


Danach kam der „Hexenschuss“ mit Susanne Uhlen, Hans Clarin und Helmut Fischer, der ein Stück deutsche Fernsehgeschichte geworden ist. Darüber hinaus prägte die Zusammenarbeit mit Lilly Palmer, Bernhard Minetti, Werner Hinz, Gustav Knuth und anderen seine künstlerische Persönlichkeit und Laufbahn. Wolfgang Spier entdeckte ihn für die Komödie. Hier war und ist insbesondere die Zusammenarbeit mit Jürgen Wölffer von durchschlagendem und anhaltendem Erfolg, zuletzt in „Verstehen Sie Julia“ mit Astrid Kohrs und in „Ein seltsames Paar“ mit Stefan Behrens.
Herbert Herrmann geht sehr gerne auf Tournee, weil der persönliche Kontakt zu seinem Publikum nirgendwo besser hergestellt werden kann. Davon zeugen die überragenden Erfolge bei den Tourneen „Micky Maus und Einstein“ mit Ute Willing, „Ein klarer Fall“ mit Jutta Speidel und Michael Hinz sowie der Publikumshit „Barfuß im Park“ mit Susanne Uhlen und Hannelore Cremer. Sein Regiedebüt gab Herbert Herrmann beim Weilheimer Theatersommer. Er inszenierte Neil Simons „Ein ungleiches Paar“.
Seinen Einstand als Regisseur an der Komödie Berlin gab er höchst erfolgreich mit Curth Flatows „Mein Vater, der Junggeselle“. Später folgten Clive Extons „Verzwickte Lügen“ und Flatows „Ein Mann – Ein Wort“. Herbert Herrmann und Nora von Collande standen bereits vor zwölf Jahren das erste Mal zusammen auf der Bühne – in der Flatow-Komödie „Verlängertes Wochenende“. An der Komödie im Bayerischen Hof in München spielten sie 2003 gemeinsam in „Wer hat Tante Myrtle gesehen?“. An der Berliner Komödie war Herbert Herrmann an der Seite von Horst Janson in „Warum nicht?“ zu sehen. Und Nora von Collande und er waren dort und auf Tournee „Das glückliche Paar“.

 

Krieg, Christopher

Krieg, Christopher

Der gebürtige  Frankfurter Christopher Krieg studierte Schauspiel in München und London. Neben langjährigen Festengagements am Theater Heilbronn, dem Stadttheater Münster und dem Staatstheater Wiesbaden war er freiberuflich an Theatern in Hamburg, Frankfurt, München, Stuttgart, Essen und Düsseldorf, bei Freilichtfestspielen in Ettlingen, Mayen, Wunsiedel und Heppenheim, sowie für verschiedene deutsche Tourneetheater tätig. Zu seinem Rollenrepertoire gehören Benedict in Shakespears „Viel Lärm um Nichts“, Petruchio in „Der widerspenstigen Zähmung“, Rocky in der „Rocky Horror Picture Show“, Fiesko in „Die Verschwörung des Fiesko zu Genau“, Ben Silverman in „Sonny Boys“, Jupiter in „Amphytrion“ und der Titelheld in „Cyrano de Bergerac“ sowie Rollen in zahlreichen deutschen Ur- und Erstaufführungen.

Dabei arbeitete er u.a. mit Regisseuren wie Günther Fleckenstein, Gerhard Klingenberg, Elke Lang, Nicolaus Paryla, Charles Regnier, Dietrich Hilsdorf, Friederich Schütter, Heinz Kreidl und Ernst Stankowski.

Neben seiner Theaterarbeit war Christopher Krieg in zahlreichen Fernsehproduktionen, u.a. „Die Fallers“, „Tatort“, „Unter Verdacht“, „Siska“, „Der Alte“, „SOKO 5113“, „Soko Köln“ und „Soko Leipzig“, „Verbotene Liebe“, „Unter uns“, „Küstenwache“, „Der Staatsanwalt“ und „Die Rettungsflieger“ sowie in dem Film „Rennschein Rudi Rüssel“ zu sehen und arbeitet auch als Sprecher für Synchron und Hörbuchverlage.

Am Fritz Rémond Theater war er bereits in „Mirandolina“, „Die Grönholm Methode“, „Die Falle“ und „Ein Geist kommt selten alleine“ zu sehen, sowie an der Komödie in „Im Himmel ist kein Zimmer frei“, „Boing, Boing“ und „Ein Hauch von Frühling“.

 

Kupsch, Anita

Kupsch, Anita

Anita Kupsch ist eine waschechte Berlinerin. "Frech, unsentimental, süß, kess und klein, aber mit Riesenklappe, kurz: Die perfekte Verkörperung des Berliner Witzes", so beschreiben Kritiker die Schauspielerin.

Schon in frühen Kindertagen war sie fest überzeugt von ihrer Bestimmung für die Bühne. In der Schule von Tatjana Gsovsky wurde die zwölfjährige Ballettschülerin Anita für die Rolle der kleinen Louison in einer Inszenierung von Molières „Der eingebildete Kranke“ am Berliner Schillertheater entdeckt, später dann von dem Kabarettisten Ludwig Manfred Lommel als Partnerin, und schließlich erkannte auch Else Bongers das große Talent des jungen Mädchens, so dass sie ein Stipendium an der Ufa-Schule erhielt. Schon zwei Monate nach Beginn ihres Schauspielstudiums wurde Anita Kupsch an das renommierte Berliner Renaissance-Theater engagiert, wo sie an der Seite von Bühnengrößen wie O. E. Hasse und Theo Lingen spielte. Und wenn sie nicht selbst auf der Bühne stand, dann fand man sie in einer der Seitengassen der Bühne, von wo aus sie das Spiel der berühmten Kollegen genau beobachtete und sich auf diese Weise ihren eigenen Unterrichtsplan zusammenstellte.

Als Hospitantin bei Erik Ode erlebte Anita Kupsch dann, wie eine Putzfrau namens Lily Piper auf der Bühne erschien und die Herzens des Publikums im Sturm eroberte – es war keine Geringere als Grete Weiser, die die quirlige Putzfrau damals spielte und (neben Shirley McLaine) zum großen Vorbild der Anita Kupsch wurde. Für Grete Weiser stand schon damals fest, dass die Kupsch die einzige Schauspielerin sei, die in ihre Fußstapfen treten werde – und tatsächlich ist sie seit Jahrzehnten von Boulevard und Bildschirm nicht mehr wegzudenken. Der zusammen mit Harald Juhnke gedrehte Film „Ein Mann will nach oben“ markiert den Anfang ihrer Fernsehkarriere. 12 Jahre lang spielte sie in der Kultserie „Praxis Bülowbogen“ mit Günther Pfitzmann. Zwischen den Drehterminen gastierte sie immer wieder auf den großen deutschen Boulevardbühnen, ging auf Deutschland-Tournee, gab u. a. Liza Minnelli ihre unverwechselbare deutsche Synchron-Stimme, oder zog mit Tucholsky-Lesungen das Publikum in ihren Bann. „Die Perle Anna“ spielte sie bereits mit großem Erfolg in Berlin, Hamburg und Düsseldorf in einer Inszenierung von Marcus Ganser.

An der Frankfurter Komödie gastierte sie erstmals 1978 in „Spiel mit dem Feuer“ an der Seite von Claus Helmer. Weiter war sie in der Komödie als Dany Clement in „Herz- und Beinbruch“, als Mrs. Lily Piper in „Keine Leiche ohne Lily“ und am Fritz Rémond Theater in „Männer und andere Irrtümer“ zu sehen.

 

Lünemann, Winfried

Lünemann, Winfried

Winfried Lünemann wurde in Dortmund geboren, nach Konstanz an den Bodensee verschlagen, entdeckte er dort seine Liebe zum Theater und hatte bereits während seiner Schauspielausbildung erste Engagements bei Heinz Hilpert am Stadttheater Konstanz und anschließend am Rheinischen Landestheater in Neuss. Er spielte am Ernst-Deutsch-Theater und an den Kammerspielen in Hamburg, an den Komödie Stuttgart und Düsseldorf, im Kölner Theater am Dom, bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und den Schlossfestspielen in Neersen sowie vielfach auf Tournee, u.a. mit Hans-Joachim Kulenkampff, Carl Raddatz, Günther Ungeheuer, Horst Tappert und Pierre Brice. Er arbeitete immer wieder für Film und Fernsehen und stand u.a. für „Pastorale 1943“, „Kalte Heimat“, „Ein Herz und eine Seele“, „Unter uns“ und „Unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ vor der Kamera. In Frankfurt spielte er mehrfach am Fritz Rémond Theater u.a. in „Süßer die Glocken“ sowie an der Komödie in „Außer Kontrolle“, „Champagnerkomödie“, „Und alles auf Krankenschein“ und zuletzt „Im Himmel ist kein Zimmer frei“.

 

Malente, Peter

Malente, Peter

Die Familie Malente wurde im Jahre 2003 als „künstliche Kunstfamilie“ von Knut Vanmarcke und Dirk Voßberg gegründet.

Als Peter und Vico Malente stehen die beiden aber schon seit ihrem Kennenlernen 1998 gemeinsam auf der Bühne.Die gemeinsame Liebe zur Wirtschaftswunderzeit hat die beiden bewegt ihre eigenen Showproduktionen auf die Beine zu stellen.

Begonnen haben Sie im „Schmidts Tivoli“ in Hamburg, wo sie zum Beispiel in über 400 Vorstellungen der Schlager-Revue „Fity-Fity“ zu sehen waren.

Im legendären „Schmidt Theater“ waren sie zum ersten Mal als Duo in unzähligen „Schmidt Mitternachtsshow“ zu sehen.

Sie standen mit Stars der 50er und 60er Jahre, wir zum Beispiel Paul Kuhn, Billy Mo, Evelyn Künneke und Bill Ramsey, gemeinsam auf der Bühne.

Durch ihr Engagement im „Schmidts“ entdeckten sie ihre gemeinsame Liebe zu den Schlagern und der Lebensart der 50er und 60er Jahre, was den Entschluß entstehen ließ, eigene Theaterproduktionen zu realisieren.

Ihre erste große Theater-Revue hieß: Familie Malentes Souvenirs – Die Schlager Revue der goldenen 50er und wilden 60er Jahre.

Sie feierten im September 2003 die umjubelte Premiere in Hamburg und gingen seitdem auf Gastspielreise durch ganz Deutschland. Im April 2009 fiel der letzte Vorhang für „Souvenirs“.

Die Produktion „Mit 17 hat man noch Träume“ entwickelte sich zum absoluten Schlager. Über mehrere hundert Vorstellungen sind bereits gespielt und ein Ende ist nicht abzusehen.

In der Produktion „Musik ist Trumpf“, die im Jahre 2009 Premiere feierte, widmen sich die Beiden den wilden, schrägen 70er Jahren. Auch diese Show ist ein voller Erfolg und geht auch in 2010/11 weiter auf Gastspiele z.B. nach Düsseldorf.

Die neuste Show heißt "12 Punkte für ein bisschen Frieden- der schönste Grand Prix aller Zeiten“ und hatte am 15. Juli 2010 Premiere. Darin geht es um die schönsten Hits und Songs aus über 55 Jahren Eurovision. Ein Volltreffer!

Familie Malente versteht es vortrefflich, die alten Jahrzehnte wiederaufleben zu lassen. Sie konservieren in Ihren Shows das Lebensgefühl und die großartigen musikalischen Schätze jener Zeit.

 

Malente, Vico

Malente, Vico

Die Familie Malente wurde im Jahre 2003 als „künstliche Kunstfamilie“ von Knut Vanmarcke und Dirk Voßberg gegründet.

Als Peter und Vico Malente stehen die beiden aber schon seit ihrem Kennenlernen 1998 gemeinsam auf der Bühne.Die gemeinsame Liebe zur Wirtschaftswunderzeit hat die beiden bewegt ihre eigenen Showproduktionen auf die Beine zu stellen.

Begonnen haben Sie im „Schmidts Tivoli“ in Hamburg, wo sie zum Beispiel in über 400 Vorstellungen der Schlager-Revue „Fity-Fity“ zu sehen waren.

Im legendären „Schmidt Theater“ waren sie zum ersten Mal als Duo in unzähligen „Schmidt Mitternachtsshow“ zu sehen.

Sie standen mit Stars der 50er und 60er Jahre, wir zum Beispiel Paul Kuhn, Billy Mo, Evelyn Künneke und Bill Ramsey, gemeinsam auf der Bühne.

Durch ihr Engagement im „Schmidts“ entdeckten sie ihre gemeinsame Liebe zu den Schlagern und der Lebensart der 50er und 60er Jahre, was den Entschluß entstehen ließ, eigene Theaterproduktionen zu realisieren.

Ihre erste große Theater-Revue hieß: Familie Malentes Souvenirs – Die Schlager Revue der goldenen 50er und wilden 60er Jahre.

Sie feierten im September 2003 die umjubelte Premiere in Hamburg und gingen seitdem auf Gastspielreise durch ganz Deutschland. Im April 2009 fiel der letzte Vorhang für „Souvenirs“.

Die Produktion „Mit 17 hat man noch Träume“ entwickelte sich zum absoluten Schlager. Über mehrere hundert Vorstellungen sind bereits gespielt und ein Ende ist nicht abzusehen.

In der Produktion „Musik ist Trumpf“, die im Jahre 2009 Premiere feierte, widmen sich die Beiden den wilden, schrägen 70er Jahren. Auch diese Show ist ein voller Erfolg und geht auch in 2010/11 weiter auf Gastspiele z.B. nach Düsseldorf.

Die neuste Show heißt "12 Punkte für ein bisschen Frieden- der schönste Grand Prix aller Zeiten“ und hatte am 15. Juli 2010 Premiere. Darin geht es um die schönsten Hits und Songs aus über 55 Jahren Eurovision. Ein Volltreffer!

Familie Malente versteht es vortrefflich, die alten Jahrzehnte wiederaufleben zu lassen. Sie konservieren in Ihren Shows das Lebensgefühl und die großartigen musikalischen Schätze jener Zeit.

 

Molitorisz, Manfred

Molitorisz, Manfred

Manfred Molitorisz wurde an der Otto Falckenberg Schule in München ausgebildet und ging zunächst an das Landestheater Rendsburg. Es folgten Engagements in Kiel und Lüneburg. Von 1975 bis 1983 arbeitete er als Schauspieler und Spielleiter am Theater Koblenz. Hier stellt er auch sein Können als Regisseur unter Beweis. Nach einigen Jahren freischaffender Tätigkeit – u.a. in München, am Staatstheater Wiesbaden, am Grenzlandtheater Aachen, bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel – kehrte Molitorisz 1987 als Oberspielleiter des Schauspiel und Spielleiter der Oper an das Theater Koblenz zurück. Seit 1995 arbeitet er wieder freischaffend und stand am Fritz Rémond Theater Frankfurt u.a. in „Schule der Frauen“, „Andorra“, „Olympia“, „Amadeus“, „Pariser Hasenjagd“ oder „Dinner Party“ auf der Bühne und war an der Komödie Frankfurt in „Keine Leiche ohne Lily“, „Funny Money“, „Liebe, Lügen, Lampenfieber“, „Sextett“, „Othello darf nicht platzen“ sowie „Und alles auf Krankenschein“ und „Wer doppelt liebt, lebt besser“.

 

Richter, Christine

Richter, Christine

Geboren in Frankfurt am Main galt Christine Richters erste Leidenschaft dem Rollkunstlaufen. Über das Tanzen fand sie auch den Weg ins Theater. Nach einer Ausbildung zur Musicaldarstellerin, probierte sie sich in ihrem ersten festen Engagement im Dreispartentheater in Hildesheim, in den verschiedensten Rollen aus. Schauspiel, Musical, Operette…sie lernte die Vielseitigkeit ihres Berufes kennen und lieben. Dennoch ließ sie sich ungern dauerhaft in eine Schublade stecken. Nach Hildesheim kehrte sie in ihre Heimatstadt Frankfurt zurück und hatte das große Glück in den folgenden Jahren hauptsächlich an Fritz-Rémond-Theater und Komödie spielen zu können.

Besonders gern denkt sie dabei an die Produktionen „Stepping out“, „Kiss me Kate“ und „Sekretärinnen“ zurück. Ihr Weg führte sie nun in den folgenden Jahren zu Theatern in Köln, Düsseldorf, Bonn, Karlsruhe, Schleswig. Sie  brachte in dieser Zeit zwei Soloprogramme zur Uraufführung.  In den letzten vier Jahren war sie in Celle am Schlosstheater engagiert, wo ihr die „Dreigroschenoper“, „Johnny Johnson“, sowie die Revuen  „Schuld war nur der Bossa Nova und „Kauf Dir einen bunten Luftballon“ besonders wichtig waren. Nun freut sie sich auf ein weiteres Engagement  an der Komödie.

 

Schaffrath, Michaela

Schaffrath, Michaela

Michaela Schaffrath startete ihre Schauspielkarriere 2001 an der Seite von Dieter Pfaff, Uwe Ochsenknecht und Ingo Naujoks in der Kino-Krimikomödie „Der tote Taucher im Wald“. Weitere Kinorollen z.B. der Kurzfilm „Déjà vu“ und die Comic Verfilmung „Nich Knatterton – der Film“ folgten.

Im Fernsehen spielte sie in zahlreichen TV- Serien mit: "SK Kölsch", „Bernds Hexe“, „Kommissar Sperling“, „Polizeiruf 110“, „Unser Mann im Süden“ und „SoKo Stuttgart“ sind nur einige Beispiele für ihre Vielseitigkeit.

Neben ihren Engagements für Film und Fernsehen, spielte die 39-jährige Kölnerin unter der Regie von Wim Wenders in dem Musikvideo der Toten Hosen „Warum werde ich nicht satt?“ neben Frontmann Campino die Hauptrolle. Mut bewies sie beim RTL „Promiboxen“ und gewann den Kampf gegen Rocksängerin Doro Pesch. Große Bekanntheit erlangte Michaela Schaffrath 2008 im RTL – „Dschungelcamp“, das sie als Zweitplazierte mit dem Publikumsprädikat „Königin der Herzen“ erfolgreich absolvierte. Im Anschluss stand sie als Moderatorin bei Comedy Central für den „Comedy Sketch – Mix“  vor der Kamera, moderierte bei Hit Radio RTL die Radiosendung „Promiwood“ und gewann bei RTL-Prominentenspecial von „Wer wird Millionär?“ 125.000 Euro, die sie für ein Kinderkrankenhaus in Frankfurt am Main und dem „Förderverein für krebskranke Kinder e.V.“ in Köln spendete.

Eine ganz neue Erfahrung sammelte die wandlungsfähige Schauspielerin in fünf Folgen der ARD-Erfolgsserie „Marienhof“. Dort brillierte sie sonst so sympathische Rheinländerin in der Rolle einer intriganten Fernsehredakteurin an der Seite von Michael Müller.

 

Schneider, Stefan

Schneider, Stefan

Stefan Schneider erhielt seine Schauspielausbildung in Berlin. Sein Rollenrepertoire reicht von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“, über Yasmina Rezas „Kunst“, Dario Fos „Offene Zweierbeziehung“ und Gabriel Baryllis „Butterbrot“ bis zu Michel Frayns „Der nackte Wahnsinn“ oder Ray Cooneys „Außer Kontrolle“. Dabei arbeitete er mit Regisseuren wie Wolfgang Spier, Achim Plato, Margit Saat-Ponelle und Claus Helmer. Für Film und Fernsehen spielte er die Hauptrollen in „Segeln macht frei“ und „Laufen, leiden, länger leben“, war in Serien wie „Moselbrück“, „Schwarzwaldklinik“, „Ravioli“ und „Manni, der Libero“ zu sehen und stand u.a. für „Unter Ausschluss der Öffentlichkeit“, „Ein typischer Fall“, „Die Männer vom K3“ oder „Formen der Liebe“ vor der Kamera. In Frankfurt kennt man ihn aus „Othello darf nicht platzen“ und „Und alles auf Krankenschein“ an der Komödie sowie aus „Loriots Dramatische Werke III“, „Mirandolina“, „Die Grönholm-Methode“, „Der zerbrochne Krug“, „Männerhort“, „Ein Geist kommt selten alleine“, „Verlorene Liebesmüh“ und „Wer doppelt liebt, lebt besser“ am Fritz Rémond Theater.